'LUST AM LIEBEN'-Seminare
Auf die Entwicklung und Förderung unserer Person und ihrer Persönlichkeit legen wir viel Wert; deshalb gehen wir zur
Schule; wir bilden uns, oft ein Leben lang. So ist das Angebot an Erwachsenen-Bildung, vor allem, was es an
Persönlichkeitsbildendem gibt, gross und vielseitig. Es gibt kaum etwas, wofür es keinen Kurs, Tages-Workshop oder
Wochenende-Seminar gäbe. Weiterbildung steht hoch im Trend! Wir sind auf der Suche nach unserer Persönlichkeit und
deren Entwicklung - und die entsprechende Weiterbildung hilft uns dabei.
Wieso jedoch wird die Sexualität bei vielen Ausbildungen völlig ausgeblendet? Und, falls es doch eine Ausbildung über
die Sexualität gibt, dann wird sie "separat" angeboten, d.h. es dreht sich dann "nur" um die Sexualität wie z.B.
verschiedenste Tantra-Kurse. Auch in den Medien (Filme, Werbung, Bücher etc.) ist die Sexualität ein beliebtes Thema;
sie wird jedoch meines Erachtens meistens auf einem oberflächlichen (schmutziges, anrüchiges) oder einseitigen
(billiges, tiefes) Niveau präsentiert, welches automatisch falsche Assoziationen und Erwartungen erweckt. So wird in
einem Film eine besinnliche, kriminelle oder actionreiche Geschichte erzählt, aber die Sexualität kommt nur in
vereinzelten Szenen vor, weil dies die "Spannung" des Films erhöhen - rsp. das Voyeuristische des Zuschauers anspricht
und ihn deshalb zum Verweilen verleiten soll. Wenn es nicht gerade ein Sex-Film oder Dokumentation über die
Sexualität ist, spielt sich die Sexualität aber immer am Rande ab - ist also kein wesentlicher Bestandteil des Filmes,
sondern eher ein Aufhänger.
"Sex sells" - das scheint ein Dauerbrenner-Slogan in der Werbung zu sein, denn viele Produkte werden im
Zusammenhang mit Sex (vielfach nackte Frauen, Körperteile, Sex-Szenen) kombiniert, obwohl der Kontext überhaupt
nicht gegeben ist. Man fragt sich dann verwundert, was hat Zähne-Putzen mit Sex zu tun, wenn man das Pärchen im
TV-Spot beobachtet, wo sich beide gegenseitig "aufgeilend" die Zähne putzen? Macht nun die Zahnpasta geil, oder das
Zähneputzen an und für sich, oder bewirkt die Gemeinsamkeit von Zähneputzen die Geilheit oder vielleicht löst es der
Partner selber aus?
Selbst bei sogenannten "Spirituellen" habe ich die Beobachtung gemacht, dass der Sexualität ein geringer bis kein
Stellenwert zugesprochen wird. Hier hört man oft Aussagen wie: "Die Sexualität (konkret Sex) brauchen wir gar nicht
mehr auszuleben, das haben wir hinter uns! Wir haben uns von unserer Libido und ihren Sach-Zwängen unabhängig
gemacht, leben jetzt nur noch die Spiritualität!".
Die Sexualität haben sie verbannt, weil sie glauben, dass sie eh’ nur ein rein körperlicher Akt sei und deswegen nichts
mit Spiritualität zu tun hat, folgedessen nicht mit ihrer Ideologie vereint werden kann.
Wieso sollten wir also daher auf die Idee kommen, dass unsere Sexualität bestimmend ist, und damit meine ich
ZENTRAL für unsere Persönlichkeits(-aus-)bildung? Ich frage mich, ob ich wirklich meine Sexualität ausgrenzen kann,
wenn ich meine Persönlichkeit ganzheitlich entwickeln möchte? Vertragen sich diese beiden Aspekte -
Persönlichkeitsentwicklung & Sexual-Bewusstseins-Entwicklung - wirklich nicht, oder aber gehören sie nicht erst recht
zusammen? Wie sonst kann ich behaupten, ein glücklicher, ganzheitlich denkender, fühlender Mensch zu sein, wenn ich
meine Sexualität unterdrücke, verleugne, oberflächlich auslebe, meine sexuellen Probleme nicht wahrnehme oder
bewusst ignoriere?
Da tut sich ein grosses Spektrum an Fragen auf: Wieviel Spielraum gewähren wir unserem Sexualleben? Wieviel des
Sexual-Bewusstseins ist uns bewusst und was leben wir davon aus oder aber was hindert uns, es auszuleben? Wie frei,
glücklich und heil (im Sinne von ganz sein) sind wir, bezogen auf unsere Sexualität?
Ich bin der Meinung, dass die Sexualität eine unserer grössten als auch schönsten Ressource und Kraftquelle ist, die
uns innewohnt! Sie gehört in unser Leben wie unser täglich Brot. Wir stehen mit unserem Körper auf, welcher
Geschlechtsteile hat und somit unsere Libido "produziert", und wir gehen mit diesem unserem Körper wieder zu Bett.
Ohne Sexualität könnten wir nicht überleben! Sie definiert uns, unser Leben, unser Denken, Handeln, Fühlen, zwar
nicht ausschliesslich, aber doch wesentlich. Zur Sexualität zähle ich unter anderem: die sexuelle Identität &
Orientierung (Sexus, Genus), der Sexual-Trieb (Liebe, Lust, Fortpflanzung), die Sexual-Reife, Sinnlichkeit &
Erotik, Sexual-Ethik, -Kultur Glauben, -Wissen, -Energie, Orgasmus (Geschlechtsakt, Selbstbefriedigung, Oral-
Sex), Intimität & Zärtlichkeit, sexuelle Wünsche als auch Sexual-Ab-Arten und Süchte.
Testen Sie sich, indem Sie sich folgende 7 Fragen stellen:
· Was würden Sie denken, wenn Sie von nun an auf Ihre Sexualität verzichten müssten?
· Was würden Sie fühlen, wenn Sie von nun an auf Ihre Sexualität verzichten müssten?
· Was würden Sie tun, wenn Sie von nun an auf Ihre Sexualität verzichten müssten?
· Wer wären Sie ohne eigene Sexualität bzw. welche Identität hätten Sie; würden Sie sich noch als Frau
oder Mann fühlen, wenn Sie ihre Sexualität nicht mehr hätten?
· Würden Sie existieren, wenn Ihre Eltern keine Sexualität gehabt hätten?
· Würden Ihre Kinder existieren, wenn Sie keine eigene Sexualität gehabt hätten?
· Was wäre anders ohne ihre eigene Sexualität (Beziehungen, Partner, Umfeld, Erfahrungen)?
Für eine optimale und ganzheitliche Entwicklung des Persönlichkeits-Potentials kann meines Erachtens die Entwicklung
und Förderung des eigenen Sexual-Bewusstseins nicht aussen vor gelassen werden, sondern ist ein integraler
Bestandteil davon, denn ohne dieses Bewusstsein kann ich mich ab einem bestimmten Punkt gar nicht mehr
weiterentwickeln und lebe einseitig, doch nicht ganzheitlich und heilsam.
Dass die Sexualität ein wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeits-Entwicklung ist, wird auch im Modell der Maslow-
Pyramide nach Dr. Abraham Maslow bestätigt,. Der Sexualtrieb wird der 1. von 5 verschiedenen Kategorien zugeordnet,
welche die menschlichen Bedürfnisse nach Notwendigkeit, Wichtigkeit und Dringlichkeit hierarchisch einteilt. In der 1.
Kategorie befinden sich alle überlebensnotwendigen, instinktiven Bedürfnisse. Notwendig, wichtig und dringlich sind:
atmen, trinken, essen, schlafen, der Sexualtrieb und eine konstante Körpertemperatur, die dafür sorgt, dass wir weder
frieren noch schwitzen.
Das bedeutet, dass die Sexualität die gleiche Notwendigkeit, Wichtigkeit und Dringlichkeit hat, wie all unsere anderen
instinktiven (triebhaft, ohne nachdenken zu müssen, es passiert einfach) Bedürfnisse! Des weitern zeigt Dr. Maslow auf,
dass es eine Rangordnung dieser Bedürfnisse (Triebe) gibt, angeordnet aufgrund ihrer Notwendigkeit, Wichtigkeit,
Dringlichkeit. Erst, wenn alle Bedürfnisse der 1. Kategorie befriedigt sind, stellen sich dann die Bedürfnisse der 2.
Kategorie ein, und dann entwickeln sich erst diejenigen der 3. Kategorie etc. etc. Das heisst aber auch, dass sich ein
Mensch erst weiterentwickeln wird, wenn die Bedürfnisse der 1. Kategorie, die unser Überleben garantieren, befriedigt
sind. Mit anderen Worten, wenn ich keine "befriedigende" Sexualität habe, dann kann ich mich in den anderen
Bereichen auch nicht weiterentwickeln oder zumindest nur bedingt, denn durch die Nicht-Befriedigung zentraler
Bedürfnisse entstehen Defizite, die uns zu Kompensations-Handlungen zwingen. Und wie es der Name schon sagt, sind
Kompensations-Handlungen Ersatz-Handlungen, die auf die Dauer nicht mehr befriedigen, sodass sie früher oder später
zum wahren Motiv aufgedeckt und in "echte" Handlungen umgewandelt werden müssen.
Was aber bedeutet eine "befriedigende" Sexualität? Der Sexualität entsprechenden Parameter, Massstäbe, & Normen
werden vorgegeben und geprägt. Und, wer prägt diese Parameter zum Erlangen einer "befriedigenden" Sexualität? -
Das tun ganz viele; die Gesellschaft, die Medien, die Kirche, die eigene Familie (Elternhaus) und sogar der eigene
Sexual-Partner als auch ich! Aber, bin ich mir derer und dessen bewusst, sodass ich aufgrund dieser Vorgaben,
Informationen, Erfahrungen und Erwartungen meine eigenen Ideen, Erfahrungen und Erwartungen bilden - und somit
mein eigenes Sexual-Bewusstsein gestalten kann?
Wie nun machen wir uns dieser erworbenen, erlernten "Parameter" und unserer Glaubenssätze bewusst? Haben wir ein
Bewusstsein darüber, was uns wirklich gut tut oder schadet, was uns hilft, fördert, was uns in unserer Sexualität
hemmt, blockiert evlt. bis zur Unfähigkeit, die Sexualität überhaupt ausleben zu können? Wo sind unsere "blind spots"?
Es ist mein Anspruch als auch meine Motivation, in meinen
'LUST AM LIEBEN'-Seminaren möglichst alle Aspekte des
Sexual-Bewusstseins miteinzubeziehen, indem ich alle Ebenen wie die funktionale, lustvolle, prägende, evolutionäre,
spirituelle, polare und mystisch-historische anspreche und erlebbar mache, um damit:
· Bewusstsein zu erschaffen - für diejenigen, die noch keines haben sollten.
· Bewusstsein zu verändern - für diejenigen, welche aufgrund ihrer Unzufriedenheit etwas verbessern wollen.
· Bewusstsein zu erweitern - für diejenigen, welche wohl zufrieden sind, aber noch nicht glücklich und ihr
Potential voll und ganz ausschöpfen wollen.
Dafür habe ich eine eigene Methode entwickelt, nämlich die
A.h.A!® -Methode. Sie wirkt auf all unseren Kommunikations-Systemen wie im KÖRPER, im GEIST und in der SEELE,
da die Methode alle Ebenen anspricht und aktiviert. Es ist dies der Ansatz der ganzheitlichen Bewusstseins-Entwicklung:
Approach of Holistic Awareness - A.h.A!®.
Meine Überzeugung ist: "wir alle sind ein Produkt aus Fleisch und Blut, entstanden aus Liebe (Aspekt der Sexualität)
und mit Liebe. Wir haben ein Entstehungs- und Verfalls-Datum; was dazwischen liegt, nennt sich LEBEN. Vielfach, wenn
nicht meistens, prägt unser Geschlecht unser Leben; wer wir sind, was wir tun, wie wir denken oder fühlen.
Demzufolge ist der Einfluss unserer Sexualität immens".
Das Sexual-Bewusstsein ist ein zentraler Teil der Persönlichkeits-Entwicklung!
A.h.A!®-Methode, der einzigartige Weg für "holistisches" Bewusstsein.
| Seminartermine |
Seminarorte |
Seminarpreise |
Kontakt aufnehmen |
Anmelden online |
Prospekt |
Interview A.h.A!®-Methode |
Text als pdf |